Rechtzeitig eingestiegen - Ausgewählte Insiderkäufe

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen an besonders prägnanten Beispielen, wie sich der Insiderhandel auf den Aktienkurs von Unternehmen auswirken kann. Die ausgewählten Insiderkäufe wurden rechtzeitig von Insider Alarm gemeldet, mit uns konnten Sie also rechtzeitig einsteigen, um Ihre Rendite zu optimieren.

 

Medion AG
Die letzte Kurskorrektur um über 30 Prozent im Mai und Juni 2008 war für viele Aktionäre ein erneuter Rückschlag. In Hinblick auf die durchaus zufriedenstellenden Unternehmensergebnisse war der Kursrückgang mehr als übertrieben. Dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gelang nach den heftigen Kursverlusten, was nur wenigen Anlegern gelingt: er orderte zum absoluten Tiefpunkt Aktien seiner Gesellschaft. Nach den massiven Verlusten kam es zu einer technischen Gegenreaktion. Rückenwind bekam die Aktie auch von den im August veröffentlichten Halbjahreszahlen und dem Verkaufserfolg des Notebooks Medion Akoya, dessen Vertrieb mit einer der größten Produktkampagnen der vergangenen Jahre einher ging. Kurssteigerungen von über 25 Prozent waren die Folge.

 

Deutsche Börse AG
Lange Zeit konnten bei der Deutsche Börse AG nur Insiderverkäufe beobachtet werden. Mitte 2007 änderte sich das jedoch. Kurz nachdem der neue Finanzvorstand sein Amt antrat, kaufte er Aktien im Wert von über 0,5 Mio. Euro. Im gleichen Umfang orderte er zusätzlich noch Optionsscheine, mit denen er auf einen weiter steigenden Kurs der Deutsche Börse AG setzte. Nur wenige Wochen darauf wurden von der Gesellschaft Sparmaßnahmen kommuniziert und die Aufnahme eines Aktienrückkaufprogramms verkündet. Der Aktienkurs konnte sich daraufhin hervorragend entwickeln. Performance: ca. 50% in wenigen Wochen nach dem Insiderkauf.

 

Air Berlin AG
Auf das Thema Insiderhandel dürfte Joachim Hunold allergisch reagieren. Der Chef von Air Berlin stand unter dem Verdacht, vor der Übernahme der dba im August 2006 Insiderwissen ausgenutzt und im Zuge dessen eigene Aktien gekauft zu haben. Gut einen Monat nach seinen Insiderkäufen veröffentlichte nämlich die Gesellschaft die Übernahme der dba Luftfahrtgesellschaft. Der Kurs der Aktie zog in den folgenden Wochen und Monaten stark an. Dieses Beispiel verdeutlicht nicht nur, dass sich die Beachtung von Insiderkäufen lohnen kann, sondern auch, wie schmal der Grad zwischen legalem und illegalem Insiderhandel ist. Man kann aber auch am Beispiel der Air Berlin erkennen, wie profitabel ein Investment in Aktien sein kann, bei denen Insiderkäufe stattfinden. Performance: ca. 100 % in einem Zeitraum von einem Jahr nach dem Insiderkauf.

 

KarstadtQuelle AG
Ein wahrer Insidercoup ereignete sich im Frühjahr 2005, als der Karstadt-Konzern ums Überleben kämpfte. Täglich setzte der Aktienkurs neue Tiefstmarken, Vorstände mussten gehen und es gab kaum einen Tag ohne neue Hiobsbotschaften. Kaum jemand glaubte noch an den Turnaround bei dem Unternehmen. Das Gros der Investoren trennte sich damals von ihren Aktien. Nur die Karstadt-Großaktionärin Madeleine Schickedanz verhielt sich völlig antizyklisch und fing an, im April 2005 umfangreiche Aktienpakete zu erwerben. Innerhalb eines Monats hatte sie bereits über 20 Millionen Euro investiert. In den Monaten darauf erhöhte sie ihren Stimmrechtsanteil kontinuierlich weiter. Dabei war es ihr über Monate hin möglich, die Aktie zu günstigen Kursen zu erwerben. Zum Turnaround der Karstadt-Quelle-Aktie kam es Ende 2005, die Aktie stieg von 8 auf über 20 Euro. Am 09. Januar 2007 kam dann die erste positive Meldung seit Jahren: KarstadtQuelle verzeichnete erstmals seit 10 Jahren wieder Wachstum im Warenhausgeschäft. Nach dieser Meldung konnte die Aktie weitere 25 % an Wert zulegen. Performance: ca. 200 % in einem Zeitraum von zwei Jahren nach dem ersten Insiderkauf.

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