Bestens abgesichert - Ausgewählte Insiderverkäufe

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen an besonders prägnanten Beispielen, wie sich der Insiderhandel auf den Aktienkurs von Unternehmen auswirken kann. Die ausgewählten Insiderverkäufe wurden rechtzeitig von Insider Alarm gemeldet, mit uns konnten Sie sich also frühzeitig absichern, um Ihre Rendite zu optimieren.

 

Franconofurt AG
Nichts sprach im Sommer 2008 gegen die Aktie der Franconofurt AG - außer die Insiderverkäufe des Finanzvorstandes. Im ersten Quartal 2008 sank zwar das Konzernergebnis auf EUR 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR), was aber vor allem an einer aktiveren Einkaufspolitik und damit verbundenen Hochschreibungen nach IFRS lag. Die Mieteinnahmen konnten sogar von 1,7 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR gesteigert werden. Viele Marktteilnehmer waren der Meinung, dass Tief bei Immobilienwerten bereits gesehen zu haben. Der Finanzvorstand, der größere Aktienpakete veräußerte, sollte jedoch Recht behalten. Die Aktie geriet unter massiven Verkaufsdruck und verlor über 50 Prozent an Wert.

 

EADS AG
Das Vorstandsmitglied Jean-Paul Gut und andere Mitglieder der Führungsebene verkauften im Frühjahr 2006 Aktien der EADS AG in Höhe von mehreren Millionen Euro zu absoluten Höchstkursen. Kurze Zeit später wurde die Lieferverzögerung beim Airbus A-380 bekannt und der Aktienkurs brach daraufhin um fast 50 % ein. Anleger, die den Insiderverkauf beachteten, konnten sich also vor erheblichen Kursabschlägen schützen.

 

Grenkeleasing AG
Bei Höchstkursen um die 60 Euro trennten sich Firmeninsider der Grenkeleasing AG von ihren Aktienpaketen und zeigten sich damit bei der Auswahl des richtigen Verkaufszeitpunktes als äußerst erfolgreich. Denn in den darauf folgenden 12 Monaten brach der Kurs der Aktie auf 25 Euro ein. Auch hier hätten sich die Anleger vor Kursverlusten absichern können, wenn sie dem Beispiel der Firmenlenker gefolgt wären.

 

Concord Investmentbank AG
Die Concord Investmentbank AG (ehemals Concord Effekten AG) stellte sich in der Vergangenheit harten Kosteneinschnitten und musste ihr Geschäftsmodell stets den wechselhaften Marktbedingungen anpassen. Nach einer guten Entwicklung in 2005 schien Anfang 2006 das Vertrauen des Vorstandes in sein eigenes Unternehmen und in die Neuausrichtung zu schwinden. So kam es in den Monaten März und April bei der Concord Investmentbank AG zu größeren Verkaufstransaktionen durch die Vorstandsmitglieder. Mit der Veräußerung der Aktien bei nahezu absoluten Höchstkursen konnte sich die Unternehmensführung vor darauf folgenden Kursverlusten in Höhe von knapp 50 % schützen. Der Vorstand schätzte die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft richtig ein, was auch die spätere Veröffentlichung der Unternehmenszahlen belegte. Unter Insiderverdacht standen die Führungspersonen der Bank trotz Insiderverkäufen zu keinem Zeitpunkt. Die Meldungen wurden ordnungsgemäß veröffentlicht und die Anleger wurden stets frühzeitig und korrekt informiert.

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