Insider-Trades bei der E.ON SE

In der jüngeren Vergangenheit konnten beim deutschen Energiekonzern E.ON mehrere Insider-Trades mit sechs- oder gar siebenstelligen Volumen (in Euro) festgestellt werden. Zuletzt führte das Aufsichtsratsmitglied Erich Clementi am 25. Juni 2018 einen Insider-Kauf mit einem Volumen von knapp 183.000 Euro durch (Kurs: 9,15 Euro).

Zuvor wurden bereits im Mai 2018 mehrere Mitglieder des Vorstandes sowie der Vorstandsvorsitzende selbst aktiv und kauften jeweils größere Aktienpakete des Energiekonzerns.

Im Einzelnen erwarb Dr. Karsten Wildberger ein Aktienpaket im Wert von rund 250.000 Euro. Sein Vorstandskollege Dr. Marc Spieker kaufte zum identischen Kurs von 9,38 Euro knapp 43.000 E.ON-Aktien für insgesamt 401.000 Euro. Und Dr.-Ing. Leonhard Birnbaum erwarb ebenfalls im Mai 2018 ein Aktienpaket im Wert von sogar rund 600.000 Euro.

Der aktuelle Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Antonius Teyssen erwarb gleich zweimal größere Aktienpakete. Einmal im Mai 2018 für rund 930.000 Euro (Kurs: 9,31 Euro) und zuvor bereits im Oktober 2017 für fast exakt eine Million Euro (Kurs: 9,52 Euro).

Mit Ausnahme des Jahres 2015 gab es ansonsten seit mehreren Jahren keine weiteren erwähnenswerten Directors‘ Dealings bei der E.ON SE.

Dividendenausschüttung bei der E.ON SE

Der Essener Energiekonzern schüttet seit Jahren zuverlässig eine attraktive Dividende aus. Die niedrigste Dividendenrendite wurde mit 2,60% vor rund 20 Jahren im Jahr 1999 erzielt. Seit 2008 liegt die jährliche Dividendenrendite mit nur wenigen Ausnahmen oberhalb der 5 Prozent-Marke.

Die höchste Dividendenrendite in der Unternehmensgeschichte konnte mit 7,81% im Jahr 2012 erwirtschaftet werden. Zuletzt betrug die Ausschüttung pro Aktie 0,30 Euro für das Geschäftsjahr 2017, was einer Dividendenrendite von immerhin 3,30% entsprach.

Für die kommenden Geschäftsjahre prognostiziert man aktuell eine weiter steigende Dividende. Die nächste Hauptversammlung der E.ON SE findet am 14. Mai 2019 statt.

Historische Dividendenrenditen der E.ON SE:

  • 2015: 5,60%
  • 2016: 3,13%
  • 2017: 3,31%

KGV der E.ON SE im Überblick

Ein Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zeigt, dass die E.ON SE in den vergangenen Jahren mehrmals einen negativen Gewinn je Aktie erwirtschaftet hat. In den Jahren 2011, 2014, 2015 und 2016 gibt es deshalb kein KGV.

Im vergangenen Jahr schaffte man es wieder in die Gewinnzone – das KGV lag bei 4,90 (2017). In den Jahren 2012 und 2013 wurde jeweils ein KGV von 12,10 bzw. 12,00 errechnet. Die aktuelle Prognose besagt, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Jahr 2020 bei 11,82 liegen soll.

Historische KGV der E.ON SE:

  • 2015, 2016: – (kein KGV-Wert, da negativer Jahresüberschuss)
  • 2017: 4,90

Insider Trades E.ON SE - Zusammenfassung:

Die E.ON SE ist ein deutscher Energiekonzern mit Sitz in Essen (Nordrhein-Westfalen). Sowohl im Geschäftsjahr 2018 als auch im Jahr 2017 gab es bei der E.ON SE mehrere Insider-Trades mit einem hohen sechsstelligen Volumen. Natürlich haben Directors’ Dealings in dieser Größenordnung die Aktionäre aufhorchen lassen.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) lag im vergangenen Jahr bei 4,90 (2017). Zuvor wurde in drei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils ein negativer Gewinn je Aktie verzeichnet, was zur Folge hatte, dass kein KGV angegeben werden konnte.

Die Dividendenrendite des Energiekonzerns ist seit Jahren auf einem attraktiven Niveau. Die höchste Dividendenrendite wurde mit 7,81% im Jahr 2012 erzielt. Zuletzt waren es 2017 immerhin 3,31% – Tendenz steigend.

E.ON SE Aktie

ISIN: DE000ENAG999
WKN: ENAG99

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