Insider-Trades bei der RWE AG

Zwar wurden in den vergangenen Jahren durchaus einige Insider Trades von der RWE AG an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet. Allerdings bewegten sich die Transaktionsvolumen in der Mehrheit der Fälle im niedrigen vier- oder gar nur dreistelligem Bereich.

Auffällig ist dabei die Tatsache, dass es seit mehreren Jahren bei den Directors‘ Dealings ausschließlich Kauf- und keine Verkaufsvorgänge zu verzeichnen gab. Die mit Abstand größten Insider Deals führte dabei Peter Terium, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der RWE-Tochter Innogy SE, im August und Oktober 2018 durch. Das Gesamtvolumen für die beiden Verkaufsorder betrug rund 300.000 Euro.

Alle seither gemeldeten Insider Trades gelten hingegen eher als unbedeutend. Mit solchen weniger bedeutsamen Insider Trades traten zuletzt etwa Dr. Werner Brandt, Günther Schartz, Ute Gerbaulet sowie die Sulmana Vermögensverwaltung GmbH in Erscheinung.

Dividendenausschüttung bei der RWE AG

Die Dividendenausschüttung fiel für die Aktionäre vor allem mit Augenmerk auf die letzten Jahre unterschiedlich attraktiv aus. So verzichtete der Energiekonzern mit Sitz in Essen in den Jahren 2015 und 2016 zum Beispiel komplett auf eine Dividendenausschüttung. Zuletzt wurde 2017 wieder ein Betrag von 1,50 Euro je Aktie ausgeschüttet, was zu einer rechnerischen Dividendenrendite von 2,94% führte.

Die höchste bislang ausgeschüttete Dividendenrendite des Unternehmens betrug im Jahr 2011 exakt 7,37%. Im Rückblick waren die Jahre von 2008 bis 2012 für die Aktionäre besonders renditeträchtig, da die Dividendenrendite hier zwischen 5,15% (2009) und 7,37% (2011) schwankte.

Für die kommenden Jahre erwartet man wieder auf Grundlage der letzten Dividendenrendite von 2,94% (2017) eine Steigerung des Renditeniveaus. Die nächste Hauptversammlung der RWE AG ist für den 3. Mai 2019 geplant.

Historische Dividendenrenditen der RWE AG:

  • 2015: 0,00%
  • 2016: 0,00%
  • 2017: 2,94%

KGV der RWE AG im Überblick

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der RWE AG der letzten Jahre zeigt, dass der Energiekonzern nicht kontinuierlich grüne Zahlen schreibt. So wurde zuletzt etwa in den Jahren 2013, 2015 und 2016 ein negativer Jahresüberschuss, also ein Fehlbetrag, erwirtschaftet. Dementsprechend konnte für diese Jahre auch kein KGV-Wert ermittelt werden.

Im Jahr 2017 konnte sich das KGV der RWE AG wieder auf einen Wert von 5,50 stabilisieren. Zwischen 2009 und 2012 schwankte die wichtige Kennzahl für die Fundamentalanalyse zwischen 8,00 (2010) und 14,70 (2012). Für 2020 erwartet man aktuellen Prognosen zufolge einen PE-Wert (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 8,85.

Historische KGV der RWE AG:

  • 2015, 2016: – (kein KGV-Wert, da negativer Jahresüberschuss)
  • 2017: 5,50

Insider Trades RWE AG - Zusammenfassung:

Die RWE AG mit Sitz in Essen (Nordrhein-Westfalen) ist ein Energieversorgungskonzern mit knapp 60.000 Mitarbeitern. Zwar wurden von den Insidern des Unternehmens in den vergangenen Jahren kontinuierlich Directors‘ Dealings durchgeführt, allerdings waren diese rein mit Blick auf das Transaktionsvolumen mehrheitlich unbedeutsam.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) unterliegt in den vergangenen Jahren durchaus erwähnenswerten Schwankungen. So wurde in den Jahren 2013, 2015 und 2016 jeweils ein Verlust erwirtschaftet, was dazu führte, dass es keinen KGV-Wert gab. Zuletzt betrug das KGV dann wieder 5,50 (2017).

In der Gesamtbetrachtung zeigt sich der Essener Energiekonzern als attraktiver Renditegeber. In den vergangenen Jahren erlebte die bis dahin überdurchschnittlich attraktive Rendite allerdings einen Einbruch – in den Jahren 2015 und 2016 gingen die Aktionäre sogar komplett leer aus. 2017 waren es dann immerhin wieder 2,94% – Tendenz steigend.

RWE AG Aktie

ISIN: DE0007037129
WKN: 703712

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