Deutlicher Anstieg der Insidertransaktionen

Im November konnte im Vergleich zu den Vormonaten wieder ein deutlicher Anstieg der Insidertransaktionen ausgemacht werden. Waren insbesondere in den Sommermonaten nur sehr wenige Transaktionen zu verzeichnen, erreichte die Anzahl an Insidertransaktionen im November sogar einen Jahreshöchststand. Auch die Trendumkehr in Bezug auf die Relation von Insiderkäufen zu -verkäufen konnte weiter bestätigt werden. Hielten im September und Oktober die Insiderkäufe noch knapp die Oberhand, kippte die Stimmung im November. Mit 108 Insiderverkäufen wurden damit so viele wie in keinem Monat zuvor in diesem Jahr getätigt. Die Zahl der Insiderkäufe ist im Vergleich zu den Vormonaten mit 74 Transaktionen weitgehend stabil geblieben. Allerdings wurden zu Beginn des Jahres im Januar und März fast doppelt so viele Insiderkäufe getätigt. 

Angesichts einer weiter voranschreitenden Konjunkturerholung und immer besserer Aussichten für die Unternehmen scheint diese Entwicklung eher ungewöhnlich. In der vergangenen Woche hob die EZB ihre Konjunkturprognose für 2010 deutlich an. Waren die Ökonomen der Zentralbank im September noch der Ansicht das BIP der 16 Euro-Staaten würde nur in einer Bandbreite von -0,5 bis 0,9% wachsen, lag die aktuelle Prognose in einer Bandbreite von 0,1 bis 1,5%. Ebenfalls in dieses Bild, passt die Nachricht, dass die 30 Dax Werte im 3. Quartal ihre Gewinne mehr als verdoppeln konnten (Insider Dealing DAX). Einige Insider werden die Möglichkeit genutzt haben um zum Jahresende von der sehr guten Börsenentwicklung in diesem Jahr zu profitieren.
 

Insiderkäufe- und Verkäufe 2009

Director Dealings: Insiderkäufe- und Verkäufe 2009

Zu den wenigen optimistischen Insidern im November gehörte das Aufsichtsratmitglied Geske von der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA der immer wieder im Laufe des Monats aktiv war und so weit über 60.000 Aktien einsammelte. Auch bei der H&R WASAG AG konnten, wie schon in den Vormonaten, weitere Insiderkäufe verzeichnet werden. Das Volumen ging aber im Vergleich zum Oktober deutlich zurück und betrug nur noch knapp über 0,1 Mio. Euro.

Untenstehend gelangen Sie zu den vergangenen Sentimentanalysen:

Insider werden vorsichtiger
Ist die Trendwende in Sicht?
Insider werden vorsichtiger!
Insider bleiben vorsichtig!
Massive Insider-Verkäufe in den USA
Insiderverkäufe sind klares Warnsignal
Erste Anzeichen einer Trendwende!
Insidertransaktionen auf niedrigem Niveau
Kaum Insidertransaktionen im September!
Nur wenige Veränderungen am Insidermarkt
Insider stark auf der Käuferseite!
Kein Grund zur Panik?
Gemischte Gefühle!
Insider bleiben dem Markt treu!
Gewinnmitnahmen im mittleren Umfeld
Dunkle Wolken am Horizont
Insider skeptisch - nach wie vor
Insider entziehen dem Markt über 50 Millionen Euro
Insider ziehen erneut über 100 Millionen an Kapital ab
Verkäufe dominieren geringe Umsätze
Insider kaufen kaum noch
Licht am Ende des Tunnels
Kapitalmaßnahmen verzerren das Bild